Um Ihnen die bestmögliche Benutzererfahrung zu bieten, verwenden wir und Drittanbieter Technologien wie Cookies, um Geräteinformationen zu speichern und/oder darauf zuzugreifen. Die Zustimmung zu diesen Technologien ermöglicht es uns und Drittanbieter, persönliche Daten wie Surfverhalten oder eindeutige IDs auf dieser Webseite zu verarbeiten. Wenn Sie nicht zustimmen oder Ihre Zustimmung zurückziehen, kann sich dies nachteilig auf bestimmte Funktionsfähigkeiten und Dienste auswirken. Sie können selbst entscheiden, ob Sie den obigen Ausführungen zuzustimmen möchten, eine detaillierte Auswahl treffen wollen oder Ihr Recht ausüben, sich der Verarbeitung personenbezogener Daten durch Unternehmen aufgrund eines legitimen Interesses anstelle einer Zustimmung zu widersetzen. Datenschutz Information zu Cookies
Elisabeth Lohninger Band
Elisabeth Lohninger Band
Datum:
-
Queen Goes Jazz
Abenteuerlustig? Absolut. Ein bisschen verrückt? Ganz sicher.
Wenn Elisabeth Lohninger auf die Bühne tritt, wird klar: Hier wird kein Jazz von der Stange serviert. Von der Presse als „Kate Bush des Jazz“ gefeiert, scheut sie weder stilistische Gratwanderungen noch musikalische Tabus. Ihre samtig-dunkle Altstimme bildet das stimmliche Gegenstück zum ikonischen Freddie Mercury – und genau darin liegt der Reiz: Wo er theatralisch explodiert, bleibt sie seelenvoll und subtil. Und plötzlich wirken selbst die bekanntesten Queen-Texte wie neu gehört.
Gemeinsam mit ihrem kongenialen Partner, dem Pianisten Walter Fischbacher, hat Lohninger ein Programm geschaffen, das Queen-Klassiker auf links dreht: Von hymnischen Evergreens wie We Are the Champions bis hin zu beinahe vergessenen Perlen wie Cool Cat. Alles neu gedacht, reduziert auf das Wesentliche, maßgeschneidert auf Stimme und Ausdruck. Was bleibt, ist nicht weniger als ein musikalischer Spannungsbogen zwischen Intimität und Euphorie.
Lohninger, mehrere Jahrzehnte Wahl-New Yorkerin, lebt im kreativen Spannungsfeld zwischen Big Apple und Alpenidyll. Ihre wahre Heimat? Dort, wo Gegensätze aufeinandertreffen. Wo Klangräume entstehen zwischen dem, was war, und dem, was sein könnte. Mit Queen Goes Jazz ist ihr ein stilistischer Brückenschlag gelungen, der sich jeder Schublade entzieht. Und genau das macht es so unwiderstehlich.